USA

Highway 1 – die schönsten Orte zwischen San Francisco und Los Angeles

Der Highway 1 ist eine der schönsten Küstenstraßen der Welt. Die Straße bietet über fast 1.000 Kilometer immer wieder landschaftliche Highlights, schöne Strände mit tierischen Überraschungen sowie Küstenstädte, die darauf warten erkundet zu werden.
Insgesamt sollte man für die Strecke 5 Tage einplanen. Falls Ihr plant bis San Diego weiter zu fahren, benötigt man dementsprechend 1-2 Tage mehr Zeit.

Wir starteten die Strecke in San Francisco, sie kann aber genauso gut auch in die andere Richtung befahren werden. Von Norden nach Süden fährt man jedoch die ganze Zeit auf der Küstenseite und kann so besser die Aussicht genießen. Was es in San Francisco alles zu erleben gibt, könnt Ihr in unserem vorherigen Beitrag nachlesen.

Whale Watching in Santa Cruz

Unser erster Stopp entlang des Highway 1 war die Strandgemeinde Santa Cruz. Am bekannten Santa Cruz Beach Boardwalk trifft man auf eine Strandpromenade mit Achterbahnen, Spielautomaten und Karussells. Der dahinterliegende breite, lange Sandstrand lädt außerdem zum Sonnen, Entspannen, Schwimmen und Surfen ein.

Unser eigentliches Highlight für diesen Ort war jedoch der lang ersehnte Whale Watching-Ausflug. Wale in freier Wildbahn zu erleben, war eines der Dinge auf unserer Bucket-List mit der höchsten Priorität und in Santa Cruz konnten wir endlich einen Haken dahinter machen. Im Zeitraum von Juni bis September ist die Chance Blauwale und Buckelwale an der kalifornischen Küste sichten zu können am höchsten.
Leider spielte das Wetter bei uns nicht ganz mit. Ein riesiger Wolkenschleier hing über dem Meer und je weiter wir mit dem Schiff hinausfuhren, desto kühler und bedeckter wurde es. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, bald Wale sehen zu können, waren die kühlen Temperaturen jedoch gut auszuhalten. Nachdem wir die Wege eines Mondfisches und einiger Seelöwen kreuzten, war es dann endlich so weit: die gewaltige Schwanzflosse eines Buckelwals tauchte in einiger Entfernung auf. Umzingelt von einer Gruppe von hunderten Seelöwen, wurde daraus ein wirklich atemberaubendes Erlebnis für uns. Während des mehrstündigen Ausfluges tauchten immer mal wieder Buckelwale auf. Wir hatten auch das Glück eine Mutter mit ihrem Kalb beobachten zu können. Schade war nur, dass alle Wale mit dem Fressen beschäftigt waren, sodass sie uns keine große Action zeigten. Aber auch so, wird uns dieser Tag als eines der tollsten Erlebnisse der USA-Rundreise in Erinnerung bleiben.

Whale Watching, Santa Cruz

Landschaftliche Highlights am Küstenstreifen Big Sur

Unsere Reise setzten wir in Richtung der Küstenorte Monterey und Carmel-by-the-sea fort. Während uns die Orte an sich nicht so interessierten und nur als Übernachtungsmöglichkeit dienten, faszinierte uns das kleine Point Lobos State Natural Reserve umso mehr. Mehrere direkt am Meer gelegene Wanderwege führen durch die wunderschöne Landschaft und direkt vorbei an der steilen Küste. Wenn man Glück hat, kann man von dort aus sogar Wale beobachten, die aufgrund der dort steil abfallenden Meeresküste dicht an das Festland herankommen.
Die Fahrt durch das Big Sur Areal war für uns das schönste Stück des Highway 1. Die hohen Berge auf der einen Seite und die steile Felsküste auf der anderen Seite im Zusammenhang mit einer geringen Siedlungsdichte vermitteln den Eindruck unberührter Natur. Zahlreiche Aussichtspunkte laden zum Verweilen ein und bieten schöne Fotomotive. Im Pfeiffer Big Sur State Park kann die schöne Gegend auch noch einmal zu Fuß erkundet werden.

Knapp hinter Big Sur sorgt eine See-Elefanten-Kolonie am Elephant Seal Vista Point für tierische Abwechslung. Auf einem großen Strandabschnitt wimmelt es nur so vor See-Elefanten. Der Bereich wird durch einen Holzzaun abgetrennt, sodass sie vor den zahlreichen Touristen geschützt sind. Aber diese lustigen Geschöpfe sind definitiv einen Besuch wert. Wir hätten ihnen stundenlang zuschauen können.

Elephant Seal Visat Point, Highway 1

Der letzte Abschnitt des Highway 1 bis zum Rückreisetag

Für den letzten Abschnitt des Highway 1 hatten wir keine besonderen Ereignisse mehr geplant. Es sollte vorrangig darum gehen, den Urlaub ausklingen zu lassen und noch ein bisschen zu entspannen. In Morro Bay wartete dennoch eine absolut niedliche, tierische Überraschung auf uns. Im Hafen badete ein Seeotterpärchen gemeinsam und sie stellten sich als ideale Fotomodels heraus. So etwas Niedliches hatten wir noch nie gesehen. Sie putzten sich länger als 30 Minuten bis wir sie leider verlassen mussten, weil unsere Parkuhr auslief… zu schade!

Seeotter, Morro Bay

Nach einem weiteren Strandtag in Pismo Beach erreichten wir am Folgetag Santa Barbara. Die weißen, mediterran aussehenden Häuser mit roten Ziegeldächern in der Innenstadt geben ein schönes Bild ab. Insbesondere wenn man den Blick vom Dach des Courthouses über die Stadt schweifen lässt. Zuletzt liefen wir noch die Strandpromenade entlang, bevor wir unseren Weg fortsetzten.

Unsere letzte Übernachtung verbrachten wir in Oxnard. Wir buchten uns ein etwas schickeres Hotel, verbrachten den letzten Tag am Pool und fuhren Kajak auf den Kanälen in Oxnard. So ließen wir den letzten Tag entspannt ausklingen und machten uns für unsere Abreise bereit.

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