Reds Meadow Valley, Inyo National Park
Uncategorized, USA

Vorsicht Bären! – Inyo National Forest

Eigentlich wollten wir vom Death Valley aus zum Sequoia & Kings Canyon National Park fahren. Allerdings muss man dorthin einen riesigen Umweg von etwa 5 Stunden fahren, sodass wir uns für den Besuch des Inyo National Forests als Alternative auf unserem Weg zum Yosemite National Park entschieden haben. Viele große und kleine Seen, Berge und Kiefernwälder laden dort zum Verweilen und Wandern ein. Als Ausgangspunkt diente uns das familiäre und gemütliche B&B Cinnamon Bear Inn im kleinen Örtchen Mammoth Lakes. Die Inhaberin lud alle Gäste nachmittags auf Käse und Wein ein, sodass wir mit den anderen Reisenden ins Gespräch kamen und Erfahrungen sowie Tipps austauschen konnten.

Als Ausflug für den Tag entschieden wir uns für eine Wanderung im Reds Meadow Valley. Ausgehend vom Mammoth Mountain Adventure Center, fahren Shuttle Busse die Startpunkte der verschiedenen Wanderwege an. Wir fuhren bis zur Haltestelle Nr. 6, von wo aus man das Devils Postpile National Monument erreichen kann. Unser Plan war, von dort aus bis zu den Rainbow Falls zu laufen und dann wieder in den Bus zu steigen. Dabei handelte es sich um einen 4 km langen Wanderweg durch den Wald, der an manchen Stellen noch vom großen Rainbow Fire im Jahr 1992 gezeichnet ist.

Devils Postpile, Inyo National Forest

Im Inyo National Forest stehen überall Warnschilder, wie man sich im Falle einer Begegnung mit einem Bären verhalten sollte. Und auch im Motel wurde uns gesagt, dass wir auf keinen Fall Lebensmittel im Auto zurücklassen sollten, die Bären anlocken könnten. Dabei hätte ich doch so gerne einen gesehen! Wir hielten die ganze Zeit Ausschau, haben aber leider keinen zu Gesicht bekommen. Dafür kreuzten sehr viele niedliche Eichhörnchen unseren Weg.

Inyo National Forest

Insgesamt war es ein ganz schöner Zwischenstopp auf unserer Durchreise zum Yosemite National Park, vor allem auch weil unsere Unterkunft sehr gemütlich war. Allerdings landete dieser Ausflug nicht auf unserer Liste mit den Highlights. Die riesigen Sequoia Mammutbäume wären sicherlich beeindruckender gewesen, aber ob das eine zusätzliche Fahrzeit von 5 Stunden wert gewesen wäre? Vielleicht beim nächsten Mal…

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