Badwater Basin, Death Valley
Uncategorized, USA

Zu Besuch im Tal des Todes

Das Death Valley macht seinem Namen alle Ehre. Obwohl wir die Gegend eigentlich an einem – für die dortigen Verhältnisse – kühlen Tag durchquerten, trieb es uns immer wieder den Schweiß auf die Stirn, sobald wir unser Auto verließen. Wir waren an einem der heißesten Orte der Welt, das wurde uns schnell bewusst! Die Landschaft gleicht einem Ödland und bietet dennoch das ein oder andere interessante Naturphänomen. Wir haben unsere Besichtigungstour dort so geplant, dass wir erst nach der Mittagshitze im Death Valley ankamen, dort den Nachmittag für die Besichtigung nutzten und nach dem Sonnenuntergang in Richtung des Ortes Lone Pine außerhalb des Death Valleys aufbrachen, der für uns als Übernachtungsort diente.

Wir erreichten den Death Valley Nationalpark am östlichen Rande, da wir die Tage zuvor in Las Vegas waren. Unser erster Stopp war dementsprechend der Aussichtspunkt Zabriskie Point. Dort zeigt sich ein wellenartiges Gestein, das sich über einige Kilometer weit erstreckt und einer Mondlandschaft ähnelt. Zudem kann ein erster Blick auf das Badwater Basin geworfen werden, wo sich vor Millionen von Jahren einmal ein großer See befand und heute mit 85,5 Metern unterhalb des Meeresspiegels, der tiefste Punkt Nordamerikas befindet. Einen besseren Blick darauf hat man allerdings vom Aussichtspunkt Dantes View, den wir aus zeitlichen Gründen ausgelassen hatten, da dies einen etwa einstündigen Umweg in Anspruch genommen hätte. Auf einer Höhe von 1.669m hat man dort allerdings einen tollen Blick über die Weiten des Badwater Basin.

Zabriskie Point, Death Valley

Vom Zabriskie Point aus ging es für uns hinunter zum tiefsten Punkt im Badwater Basin. Die Wege im Death Valley Nationalpark sind alle sehr weit und man unterschätzt leicht die Zeit, die man von einem zum anderen Punkt benötigt. Die Straßen ziehen sich teilweise schier endlos durch die heiße Wüste. Am Ziel angekommen zieren interessante Muster von Salzkristallen den völlig ausgetrockneten Boden und bilden, umgeben von den rötlichen Felsen im Hintergrund, einen faszinierenden Anblick. Nichtsdestotrotz war es so heiß, dass wir nach einer kurzen Besichtigung schnell wieder in unser klimatisiertes Auto flüchteten.

Auf dem Rückweg bogen wir auf der Straße rechts, in die nur in eine Richtung befahrbare Straße Artists Drive ein, die an dem Aussichtspunkt Artists Palette vorbeiführt. Diesen Spot sollte man sich nicht entgehen lassen, da die Felsen dort in bunten Farben schimmern. Aber allein die enge Straße, die hindurch durch die Felswände führt, ist den kleinen Umweg wert.

Artists Palette, Death Valley

Unseren letzten Stopp im Death Valley legten wir bei den Sand Dunes ein, wo wir auch auf den Sonnenuntergang warteten. Feine Sandhügel ziehen sich dort durch die Wüste und geben dem Death Valley landschaftlich noch einmal ein bisschen Abwechslung.

Um aus dem Death Valley wieder herauszukommen, muss eine Gebirgskette überquert werden. Unser Auto ist bei der Hitze ganz schön heiß gelaufen und die Bremsen waren leicht überhitzt. Aber wir sind dem Tal des Todes heile wieder entflohen… 😉

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