Landscape Arch im Arches National Park
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Utah’s Highland Desert: Canyonlands & Arches National Park

Nach unserer abenteuerlichen Campingnacht im Monument Valley ging unsere Fahrt weiter in Richtung der beiden sehr nah beieinander liegenden Nationalparks Canyonlands & Arches National Park. Als Übernachtungsort hatten wir uns im Vorfeld bereits Moab herausgesucht, von wo aus beide Parks sehr gut zu erreichen sind. Die stürmische Nacht im Monument Valley hatte uns keinesfalls vom Campen abgeschreckt, sodass wir unser Zelt direkt auf dem nächsten Campingplatz aufgeschlagen haben. Dieser war jedoch mit großen, sauberen Duschräumen und einem Pool wesentlich komfortabler. Dafür war die Aussicht natürlich auch nicht so toll wie im Monument Valley, aber eine bessere wird man wahrscheinlich auch kaum finden. Der Ort Moab an sich ist sehr touristisch und überladen mit Motels und Fast-Food-Restaurants. Einen vernünftigen Supermarkt haben wir dort leider nicht gefunden.

Canyonlands National Park

Den Canyonlands Nationalpark wollten wir uns noch am Ankunftstag angucken. Der Park wird durch den Fluss ‚Green River‘ insgesamt in drei Gebiete unterteilt: ‚Island in the Sky‘, ‚The Needles‘ und ‚The Maze‘. Von Moab aus erreicht man das Gebiet ‚Island in the Sky‘ am besten, sodass wir uns auf die Besichtigung dieses Abschnittes beschränkt haben. Es gibt keine Straßen direkt im Nationalpark, die die drei Gebiete miteinander verbinden. Um in einen anderen Teil des Parks zu gelangen, benötigt man daher zwischen zwei und sechs Autostunden.

Das Gebiet ‚Island in the Sky‘ bietet unglaubliche Aussichtspunkte auf die Weiten des 650 Meter tiefer liegenden Green und Colorado Rivers sowie die umliegenden Bergspitzen. Wir haben uns dafür entschieden den 50 Kilometer langen Scenic Drive entlang zu fahren und so zu den besten Aussichtspunkten zu gelangen.
Unser erster Stopp war der Mesa Arch. Dabei handelt es sich um einen großen Felsbogen, durch den man eine tolle Sicht auf die Gebirgskette La Sal hat. Ein knapp ein Kilometer langer Rundweg führt an diesem Aussichtspunkt vorbei. Da es sehr heiß war, hatten wir auch keine Lust auf längere Wanderungen. Als nächstes fuhren wir zum Upheaval Dome. Der Weg zum Aussichtspunkt war diesmal kurz aber recht steil bergauf und die Sicht konnte uns letztendlich nicht richtig überzeugen. Wir schauten auf einen Krater mit verschiedenfarbigen Gesteinen. Da gefiel uns der Green River Overlook danach schon wieder deutlich besser. Dorthin musste vorab auch keine Strecke zurückgelegt werden, sondern wir stiegen aus unserem Auto und blickten direkt auf den Canyon tief unter uns, den der Green River in den letzten Jahrtausenden in den Boden gearbeitet hat. Auch den Grand View Point Overlook konnten wir praktisch direkt aus dem Auto bestaunen. Diesen Aussichtspunkt sollte man wirklich nicht verpassen, denn er bietet ein Panorama über die unfassbaren Weiten des umliegenden Landes. So eine Aussicht hat man nicht jeden Tag!

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Arches National Park

Der Arches Nationalpark ist insbesondere durch seine vielen Felsbögen und -spalten sehr sehenswert. Wasser, Eis, extreme Temperaturen und unterirdische Bewegungen im Gestein sind für diese einzigartige Felsenlandschaft verantwortlich. Da wir uns am vorherigen Tag kaum bewegt hatten, entschlossen wir uns trotz der Hitze für einen längeren Wanderweg, den Devils Garden Trail. Allerdings sind wir diesen nur bis zum Double O Arch und wieder zurück gegangen (6,8 km). Der Weg hat sich wirklich gelohnt, da man in den Felsen herumklettert und an insgesamt sechs Felsbögen vorbeikommt. Es war allerdings aufgrund der Steigung und der Temperatur teilweise auch sehr anstrengend. Dennoch würden wir diesen Weg auf jeden Fall weiterempfehlen! Danach waren wir jedoch auch körperlich am Ende, sodass wir uns dagegen entschieden, nochmal 4,8 km hoch bis zum Delicate Arch zu wandern. Daher haben wir diesen nur von einem der Viewpoints unten bestaunen können. Unser letztes Ziel im Arches Nationalpark war ein kurzer Rundweg bei The Windows. Dabei handelt es sich um zwei direkt beieinander liegende Felsausschnitte. Eigentlich sollte der Rundweg nur 1,6 km lang sein. Da der Weg aber nach ca. der Hälfte der Strecke nicht mehr ausgeschildert wurde, sind wir gefühlt quer durch die Wüste gelaufen. Ein bisschen abenteuerlich, aber ganz lustig!

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Fazit

Wer genügend Zeit mitbringt sollte sich auf jeden Fall beide Nationalparks anschauen, da sie trotz des gleichen Landschaftsbildes sehr unterschiedlich sind. Während im Canyonlands Nationalpark ein halber Tag völlig ausreichend ist, sollte man sich im Arches Nationalpark etwas mehr Zeit einplanen. Falls die Zeit jedoch knapp sein sollte, würden wir empfehlen, sich nur auf den Arches Nationalpark zu konzentrieren. Mit viel Fahrerei würde man sicherlich auch beide Parks an einem Tag schaffen, aber dafür ist der Arches Nationalpark dann doch zu schön, um ihm nur so wenig Zeit zu widmen.

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