Campingplatz THE VIEW, Monument Valley
Uncategorized, USA

Camping im Monument Valley

Von Page aus ging es für uns weiter zum Monument Valley. Das Besondere hier: Wir übernachteten das erste Mal auf dieser Reise in unserem kurz zuvor erstandenen Zelt aus dem Walmart. Vorab schon einmal kurz der Hinweis, dass wir das günstigste Zelt gekauft haben, das wir gefunden haben (25$). Somit waren unsere Erwartungen natürlich auch nicht so hoch.
Im Vorfeld haben wir gelesen, dass der Campingplatz THE VIEW eine grandiose Aussicht auf die Felsen des Monument Valleys bieten soll. Daher haben wir uns für einen Zeltplatz dort entschieden und einen Tag zuvor bereits reserviert. Dort angekommen zog uns die wirklich großartige Aussicht von unserem Zeltplatz aus sofort in den Bann. Wir waren echt glücklich, dass wir uns dafür entschieden hatten dort zu zelten und fingen sofort damit an unser Zelt das erste Mal aufzubauen. Dies ging auch trotz fehlender Anleitung in der Verpackung unproblematisch über die Bühne und unsere Vorfreude darauf, die Nacht dort zu verbringen, stieg.

Den angebrochenen Tag nutzten wir dazu den Valley Drive mit unserem eigenen Auto zu erkunden. Es handelt sich dabei um eine ca. 20 km lange, unbefestigte Straße, die quer durch die Wüste vorbei an den verschieden geformten Felsen führt. Elf Aussichtspunkte laden dabei zum Anhalten, Fotografieren und Verweilen ein. Bei uns spielte das Wetter leider nicht ganz mit. Der Himmel war stark bewölkt und es zogen mit der Zeit sturmartige Böen auf, sodass der feine Sand der Umgebung durch die Luft flog und in Augen, Nase und Mund geweht wurde. Daher waren wir auch sehr froh, dass wir nicht eine der geführten Navajo-Touren gebucht hatten, die die Strecke mit oben und an den Seiten offenen Trucks abfuhren.
Generell kann man sagen, dass die Strecke besser mit etwas höher gelegten Autos abgefahren sollte. Es kämpften sich allerdings auch ein paar Kombis die Straße entlang, was bei Trockenheit eigentlich auch kein Problem ist. Durch die vielen Schlaglöcher ist dies jedoch eine sehr ruckelige Angelegenheit. Es lohnt sich dennoch auf jeden Fall den Valley Drive auf eigene Faust zu erkunden und die einzigartig geformten Felsen zu bestaunen. Insbesondere im Sonnenlicht machen diese einiges her.
Valley Drive im Monument ValleyNach der Fahrt durch das Valley kamen wir zurück auf den Campingplatz. Als wir auf unser Zelt zugingen, sahen wir wie der Sturm dieses fast komplett zusammenfaltete. In der Verpackung wurden keine Seile zum Festspannen des Zeltes mitgeliefert, sodass wir es nicht richtig fixieren konnten. Wir waren schon kurz davor aufzugeben, als wir auf andere nette Camper trafen, die uns mit etwas Equipment aushalfen. Hier noch einmal ein großes Dankeschön, denn ohne diese Hilfe wären wir wahrscheinlich nicht geblieben. Wir sind wirklich froh, dass wir die Nacht im Zelt verbringen konnten, da der Sonnenuntergang sowie der Sonnenaufgang von diesem Campingplatz aus einfach wunderschön sind. Die Felsen verfärben sich rötlich im tiefstehenden Sonnenlicht. Da war es auch egal, dass wir im nächsten Morgen überall voller Sand waren, der so fein ist, dass er in unser Zelt hineinwehen konnte.
Sonnenuntergang im Monument Valley
Bester Tipp also: Kauft zu einem Zelt immer ein paar Seile, mit denen Ihr Euer Zelt fixieren könnt! Hier ist es teils sehr windig. 😀
Außerdem konnten auf fast allen Campingplätzen, die wir im Laufe unserer Reise angesteuert haben, die Heringe nicht im Boden verankert werden. Daher sind Abspannseile absolut notwendig! Das Zelt des ein oder anderen unvorbereiteten Campingnachbars wäre uns fast um die Ohren geflogen…

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