Route Roadtrip USA-Westküste
USA

Rundreise an der USA-Westküste: Eine Route für 4 Wochen

Die Westküste der USA zieht mit ihren zahlreichen Attraktionen und unterschiedlichen Facetten jedes Jahr eine enorm hohe Anzahl an Touristen an. Dieses Jahr möchten auch wir die atemberaubenden Landschaften, lebhaften Metropolen und den „American Way of Life“ hautnah erleben und wie könnte man dies besser als mit einem Roadtrip?

Unsere Urlaubsvorbereitungen sind soweit abgeschlossen und wir stehen in den Startlöchern. Kurz vor unserer Abreise möchten wir Euch in diesem Beitrag noch von unserer geplanten Route und den einzelnen Stationen berichten, die wir herausgesucht haben. Nach unserer Rückkehr werden wir den Routenvorschlag nach unseren Erfahrungen überarbeiten sowie mit einigen Fotos der einzelnen Orte verschönern.

Die Route ist für eine Reisedauer von 4 Wochen geplant und diese Zeit sollte man für die Strecke auch mindestens zur Verfügung haben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Besichtigung der Nationalparks, denn insgesamt 12 unterschiedliche Parks liegen auf der Route. Natürlich kann man innerhalb von 4 Wochen nicht jedem Nationalpark so viel Aufmerksamkeit schenken, wie sie wahrscheinlich verdient hätten, aber man kann zumindest einen Eindruck von den unterschiedlichen Landschaftstypen in den Nationalparks bekommen. Ein Besuch der drei Metropolen – Los Angeles, Las Vegas und San Francisco – darf selbstverständlich auch nicht fehlen. Insgesamt ist die Route so konzipiert, dass man in dem kurzen Zeitraum von 4 Wochen möglichst viel von der Westküste sieht.

Route Roadtrip USA-Westküste

Los Angeles (A) – 3 Übernachtungen: Der Trip beginnt für uns in Los Angeles, aber natürlich kann auch jede andere Station auf der Route als Ausgangspunkt genutzt werden, da es sich ja um eine Rundreise handelt. Die Flüge nach Los Angeles waren jedoch vergleichsweise am günstigsten.

Von verschiedenen Seiten wurde uns Los Angeles als nicht besonders sehenswerte Stadt beschrieben. Wir haben dort trotzdem vorerst drei Übernachtungen eingeplant, da wir uns von dem Flug und der Zeitverschiebung erholen möchten, bevor wir unseren Roadtrip starten. Die Zeit vor Ort werden wir dazu nutzen, die typischen Touristenpunkte – wie Hollywood, Beverly Hills, Venice Beach etc. – zu besichtigen.

Joshua-Tree-Nationalpark (B) – 1 Übernachtung: Am vierten Tag der Reise starten wir dann früh morgens mit einer zweistündigen Fahrt Richtung Osten, raus aus der Stadt, zum Joshua-Tree-Nationalpark. Dort möchten wir den ganzen Tag in der Natur verbringen und verschiedene Wanderwege entdecken. Für welche Wege wir uns in den Parks letztendlich entscheiden, machen wir von den Empfehlungen und Insider-Tipps in den örtlichen Visitor Information Centers abhängig.

Übernachten werden wir in diesem Fall nicht direkt im Park, da am nächsten Tag eine relativ weite Strecke bis zum Grand Canyon vor uns liegt. Daher werden wir die Hälfte der Strecke (300 km) noch am selben Abend hinter uns bringen und voraussichtlich in dem Ort Kingman übernachten. An diesem Tag geht zwar sehr viel Zeit für die Fahrerei verloren, dafür müssen im weiteren Verlauf der Route weitestgehend keine sehr langen Strecken mehr überwunden werden.

Grand Canyon (C) – 2 Übernachtungen: Nach der Übernachtung in Kingman müssen früh morgens ebenfalls noch einmal 250 km bis zum Grand Canyon Nationalpark zurückgelegt werden. Dort werden wir die Zeit damit verbringen, die zahlreichen Aussichtspunkte zu erkunden. Außerdem erwartet uns dort der heißersehnte Hubschrauberrundflug über den Grand Canyon. Der wird sicherlich unvergesslich werden! Auf dem Plan steht auch, es sich abends am Rande des Grand Canyons gemütlich zu machen und den Sonnenuntergang zu beobachten. Da wir eine Unterkunft direkt im Nationalpark vorab gebucht haben, können wir dort abends solange verweilen wie wir möchten.

Je nachdem wann wir uns vom Anblick des Grand Canyons losreißen können, geht es nach zwei Übernachtungen schon morgens oder erst abends weiter zum Antelope Canyon (200 km).

Antelope Canyon (D) – 1 Übernachtung: Am nächsten Morgen haben wir eine Tour durch den Lower Antelope Canyon gebucht. Wir erhoffen uns gute Lichtverhältnisse durch die morgendliche Sonne, um die Lichtspiele im Canyon in eindrucksvollen Fotos festhalten zu können. Danach ist geplant, den Nationalpark noch weiter auf eigene Faust zu erkunden und eventuell noch einen Abstecher zum Lake Powell zu machen.

Ab hier endet auch vorerst die Gebundenheit durch vorgebuchte Aktivitäten und Unterkünfte. Wir wissen noch nicht, wo wir die folgenden 8 Tage übernachten werden. Die nächsten Angaben zu der Anzahl der Übernachtungen sind daher nur Richtwerte. Sicher ist auf jeden Fall, dass wir nach diesen 8 Tagen in Las Vegas ankommen müssen. Bis zum nächsten Stopp – dem Monument Valley – liegen erst einmal knapp 200 km Fahrt vor uns.

Monument Valley (E) – 1 Übernachtung: Auch das Monument Valley lockt wieder mit einigen schönen Fotomotiven. Hier werden wir mit unserem Auto sicherlich den Valley Drive durchfahren, der an zahlreichen Aussichtspunkten vorbeiführt. Wandern ist in diesem Park leider verboten und nur in geführten Navajo-Touren möglich. Aufgrund der Temperaturen in der Wüste wird uns der Valley Drive aber mit Sicherheit ausreichen.

Bei Sonnenaufgang und -untergang sollen die Farben der Felsen besonders schön leuchten, sodass hier auch eine Übernachtung – am liebsten direkt in der Wildnis – eingeplant ist.  Daher geht es erst am nächsten Morgen 250 km Richtung Moab.

Canyonlands National Park (F) & Arches National Park (G) – 2 Übernachtungen: Moab ist eine Ortschaft, die zwischen den sehr nahe beieinander liegenden Canyonlands National Park und Arches National Park liegt und uns daher wahrscheinlich als Übernachtungsort dienen wird. Für beide Parks haben wir vorerst zwei Übernachtungen eingeplant. Hier möchten wir dann wieder etwas aktiver sein und einige Teile der Parks zu Fuß erkunden. Als Wanderziele bieten sich in beiden Parks diverse Aussichtspunkte und Felsformationen wie ‚Island in the Sky‘, ‚Dead Horse Point‘ und ‚Delicate Arch‘ an. Mal abwarten, ob uns hier die zwei Übernachtungen reichen werden, aber es warten vor Las Vegas ja noch drei weitere Nationalparks darauf erkundet zu werden. Bis zur nächsten Station, dem Capitol Reef National Park, liegen weitere 200 km Strecke vor uns.

Capitol Reef National Park (H) – 1 Übernachtung: Auch über den Capitol Reef Nationalpark haben wir gelesen, dass er sehr schöne Wanderwege und Aussichtspunkte bietet, die man nicht verpassen sollte. Zudem soll dieser ein Nationalpark sein, der vergleichsweise nicht so von Touristen überlaufen wird.

Um uns einen Überblick über den Park zu verschaffen werden wir wahrscheinlich mit dem Scenic Drive beginnen und uns danach für ein oder zwei der Wanderwege entscheiden. Voraussichtlich werden wir auch eine Nacht im Park verbringen und erst am folgenden Tag zum nächsten Stopp, dem Bryce Canyon-Nationalpark fahren.

Bryce Canyon-Nationalpark (I) – 1 Übernachtung: Ein Foto vom Bryce Canyon-Nationalpark hat bestimmt jeder schon einmal gesehen. Viele kleine Felsnadeln prägen das einmalige Landschaftsbild des Nationalparks und bieten so wieder zahlreiche Fotomotive. Der Wanderweg ‚Fairyland Loop Trail‘ wird in Erfahrungsberichten als weniger frequentiert durch Touristen beschrieben und steht somit oben auf unserer To-Do-Liste. Allerdings lassen wir uns, wie bereits weiter oben beschrieben, bezüglich der Wahl der Wanderwege gerne im Visitor Information Center beraten.

Auch für diesen Nationalpark ist vorerst eine Übernachtung eingeplant. Erst am nächsten Morgen geht es zum Zion National Park (100 km).

Zion National Park (J) – 2 Übernachtungen: Der Zion National Park ist auf der Route der letzte Stopp vor Las Vegas. In Las Vegas haben wir vorab eine Unterkunft gebucht, sodass wir im Zion National Park vorsichtshalber zwei Übernachtungen eingeplant haben, um einen zeitlichen Puffer zu haben. Vielleicht möchten wir auch vorher in einem der anderen Parks einen weiteren Tag verbringen.

Im Zion National Park erwarten uns viele sehenswerte Punkte – ‚Emerald Pools‘, ‚Big Bend‘, ‚Weeping Rock‘ und so weiter. Falls es die Wetterverhältnisse zulassen, würden wir uns auch unglaublich gerne an den ‚Angels Landing Trail‘ heranwagen, dessen Ziel eine unbeschreibliche Aussicht verspricht. Mal schauen, ob wir diesen Wunsch in die Tat umsetzen können. Auf jeden Fall bietet der Zion National Park genügend Aktivitäten, um möglicherweise zwei bis drei Tage dort zu verbringen. Danach geht es in einer zweieinhalbstündigen Autofahrt nach Las Vegas.

Las Vegas (K) – 2 Übernachtungen: In Las Vegas gibt es sehr viele Dinge zu erleben. Da wir aber keine Fans von Städtetouren sind und auch ungerne mehrere Tage hintereinander Party machen, haben wir uns entschieden, dass uns zwei Tage dort ausreichen. Wir werden uns eine der vielen Shows vor Ort anschauen, unser Glück im Casino versuchen und uns in die Partyszene mischen. Dann werden wir hoffentlich sagen können, dass wir die Atmosphäre von Las Vegas gespürt haben.

Nach den beiden durchfeierten Nächten geht es dann weiter zum Death Valley (200 km).

Death Valley National Park (L) – 1 Übernachtung: Für das Death Valley steht aufgrund der Hitze vor Ort nicht viel auf dem Programm. Es wird sicherlich der bislang heißeste Tag unseres Lebens. Empfohlen wurde uns am Zabriscy Point den Sonnenuntergang zu genießen und in den klaren Sternenhimmel zu schauen. Daher werden wir wohl auch eine Nacht zumindest in der Nähe des Death Valleys verbringen, bevor es am nächsten Morgen zum Sequoia & Kings Canyon National Park geht. Hier scheint es laut Google Maps so, als müsse man einen weiten Umweg fahren, um zum Sequoia & Kings Canyon National Park zu gelangen. Daher rechnen wir vorab leider erstmal mit einer langen Strecke von 500 km.

Sequoia & Kings Canyon National Park (M) – 1 Übernachtung: Die Hauptattraktion des Sequoia & Kings Canyon National Park sind die riesigen Mammutbäume. Im Giant Forest befinden sich die ‚Four Guardsmen‘ und der ‚General Sherman Tree‘, der größte aller Mammutbäume. Über den ‚Big Trees Trail‘ möchten wir uns einen Eindruck von den gewaltigen Bäumen verschaffen.

Da wir am Morgen bereits 500 km Strecke hinter uns bringen mussten, werden wir uns danach voraussichtlich einen Ort zum Übernachten suchen, damit wir am nächsten Tag schon früh zum Yosemite National Park aufbrechen können (400 km).

Yosemite National Park (N) – 2 Übernachtungen: Der Yosemite National Park stellt schon jetzt ein Highlight unserer Reise dar. Wir haben schon so viel Tolles über diesen Park gehört. Daher haben wir uns überlegt, vorab eine Unterkunft direkt im Park zu buchen, um das volle Naturerlebnis zu haben. Es erwartet uns ein Zelt mit eigener Feuerstelle direkt am Fluss gelegen. Dort werden wir die nächsten zwei Nächte verbringen.

Auf dem Programm steht tagsüber das Erklimmen der Granitfelsen – ‚Half Dome‘ und ‚Glacier Point‘ – sowie die Besichtigung von drei der höchsten Wasserfälle der Welt – Yosemite Falls, Sentinel Fall und Ribbon Fall -, falls diese nicht schon versiegt sind. Im Yosemite National Park gibt es so viel zu entdecken, dass man zwei Wochen und länger dort Urlaub machen könnte, aber wir sind ja zeitlich begrenzt.

Als nächstes steht mal wieder eine Stadtbesichtigung auf dem Programm. Es geht in einer vierstündigen Fahrt nach San Francisco.

San Francisco (O) – 3 Übernachtungen: Eigentlich besichtigen wir ja nicht so gerne Städte, aber auf San Francisco sind wir echt gespannt. Daher haben wir dort auch drei Übernachtungen eingeplant. Wir haben uns allerdings dagegen entschieden vorab eine Unterkunft zu buchen. So haben wir gegebenenfalls doch die Möglichkeit schon einen Tag eher an einen anderen Ort zu fahren, denn Städte langweilen uns bekanntlich ja schnell.

Auf jeden Fall sehen möchten wir natürlich die Golden Gate Bridge, die Gefängnisinsel Alcatraz, die Lombard Street und Fisherman’s Wharf – die typischen Touristenpunkte also. Auch eine Fahrt mit den Cable Cars darf nicht fehlen, um die Atmosphäre der Stadt einzufangen. Wir werden sehen, wie lange uns San Francisco beschäftigen wird.

Die Strecke zwischen San Francisco und Los Angeles über Moneterey (P) und Santa Barbara (Q) – 5 Übernachtungen: Zuletzt liegt dann noch eine der schönsten Küstenstraße, nämlich die zwischen San Francisco und Los Angeles, vor uns. Für diese Strecke von 700 km haben wir noch fünf Übernachtungen eingeplant, somit haben wir genügend Zeit bis zum Rückflug und einen kleinen zeitlichen Puffer.

Geplant ist auf diesem letzten Teil des Roadtrips auf jeden Fall auch noch ein bisschen Entspannung am Strand. Dafür haben wir schon verschiedene Strände herausgesucht, die wir anfahren möchten. Im Pfeiffer State Park werden wir außerdem noch einmal aktiv werden. Ein absoluter Traum für diesen Teil der Strecke wäre darüber hinaus von Santa Barbara aus Wale zu beobachten. Whale Watching steht ganz weit oben auf unserer Reise-To-Do-Liste! Hoffentlich klappt das und wir können diesen Punkt von unserer Liste streichen. Ansonsten werden wir das Panorama der Küstenstraße einfach genießen und mal abwarten, welche Orte uns dort zum Verweilen einladen, bevor wir am letzten Tag schweren Herzens wieder zurück zum Flughafen in Los Angeles müssen.

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